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Gebratene grüne Tomaten

Ich liebe Tomaten. Grüne ganz besonders. Deshalb – und weil ich den gleichnamigen Film so mag – heißt dieser Blog „Grüne Tomaten“. Allerdings kommen hier Tomatenrezepte häufig zu kurz. Warum? Weil mein Sohn und ich, bevor wir etwas Leckeres aus ihnen kochen, sie schon aufs Brot geschnitten, mit Zwiebeln und Pfeffer dekoriert und dann in den Mund gesteckt haben. Wie gesagt: Ich, nein besser: Wir lieben Tomaten! Egal, ob gelb, grün, rot oder ins Lila gehende. Heute habe ich aber mal einen Klassiker für euch: Gebratene grüne Tomaten. Dies war vor über 20 Jahren, als ich von einem einjährigen Aufenthalt in den USA zurückkehrte, eines meiner absoluten Lieblingsgerichte – damals noch vegetarisch, da ich die Panade mit Milch und Ei herstellte. In der Zwischenzeit habe ich das Rezept erfolgreich veganisiert. Das Gericht ist einfach, simpel und flott nachgemacht und bietet sich sehr gut als tolle Vorspeise an, da Tomaten, wenn sie gebraten werden, ein richtig schönes Aroma entfalten. Das benötigt ihr (für 4 Personen als Vorspeise): 200 ml Sojamilch 1 EL Zitronensaft 1 gehäufter EL …

Jungpflanzen-Rettungsaktion!

Dies las ich am vergangenen Wochenende bei Facebook. Weiter im Text ging es so: „Liebe Grünpflanzenfreunde! Wir haben in einer spontanen Aktion zahlreiche Jungpflanzen vor der Biotonne gerettet. Die Gemüsepflanzen suchen nun ein neues Heim. Interessierte dürfen sich die Pflanzen gerne am Sonntag (21.05.2017) zwischen 12 h und 14 h sowie am kommenden Dienstag (23.05.2017) zwischen 17 h und 21 h im Campusgarten GrüneBeete (Leonardocampus) abholen. Im Angebot sind Salat, Spinat, Mangold, Fenchel, Knollensellerie, Kohlrabi und Petersilie.“

Schweigen ist Gold

„Spitzenmäßige Aktion“, raunt ein Passant während er an den 90 still stehenden und in sich gekehrten Menschen auf Münsters Stubengassenplatz vorübergeht. Sie alle sind Teil des vom Ärzte gegen Tierversuche initiierten Silent Triangle anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am vergangenen Samstag.

Von der Gold- zur Pechmari(e)

Oh nein!!! Das Marichen, mein liebster Veganladen in Münster, schließt nächste Woche!!! Was ist da bloß passiert??? Ich war oft essen dort, zu unterschiedlichsten Zeiten, an unterschiedlichsten Tagen. Und eigentlich war es immer gut besucht… Johannes und Michael schreiben auf ihrer Facebook-Seite „aus privaten Gründen“. Was immer das nun auch bedeuten mag… Jedenfalls glaube ich nicht, dass sie nach nur sechs Monaten wegen der Finanzen in den Sack hauen. Die haben das vorher gut durchgerechnet, Johannes hat zudem einen weiteren Laden in Münster, die zwei wissen wie es geht. Wir alle sind total traurig! Und mit wir meine ich nicht nur die Veganer. Das Marichen ist bei vielen Leuten in Münster zum Treffpunkt geworden. Weil das Essen dort einfach echt lecker ist. Bis zum 5. Dezember (einschließlich) kann man noch dort Essen gehen. Dann ist Schluss. Und Münsters vegane Restaurantszene schrumpft auf vier Läden… Wie schade… 

Gefüllter Kürbis à la Nicole Just

Unser letzter veganer Kochtreff stand ganz im Zeichen des Kürbisses. Wir hatten eine Kürbissuppe als Vorspeise, gefüllten Kürbis mit Joghurt-Sesam-Sauce als Hauptgang sowie Kürbis-Panna-Cotta mit warmem Heidelbeerkompott als Dessert. Wie man den gefüllten Kürbis macht, möchte ich euch heute zeigen. Das Rezept ist übrigens aus dem neuen La Veganista-Kochbuch von Nicole Just. Ich hoffe, sie sieht es mir nach, dass ich ihre tolle Kreation hier vorstelle. 🙂 Ein wenig aufwändig, aber richtig, richtig lecker!

Mal wieder Marichen

Am Wochenende war ich – mit meiner Mutter im Schlepptau – endlich mal wieder im Marichen essen, einem von Münsters mittlerweile fünf veganen Restaurants. Thaicurry für 9,20 Euro, gefüllte Zucchini für 9,50 Euro. Lecker war’s, na klar! Wer mehr über das Marichen erfahren möchte, hier habe ich bereits ausführlich über den Laden berichtet: Marichen

Ein chinesischer Abend beim veganen Kochtreff

Wir haben in Münster einen veganen Kochtreff, den Verena (auf dem Foto oben) leitet. Einmal monatlich treffen sich verschiedenste Leute zum gemeinsamen Kochen. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Verena schickt eine Email rum, und die ersten Menschlein, die antworten, sind dabei. Meist sind wir zwischen sieben und zehn Leute – je nachdem wie groß Küche und Esstisch des Ausrichtenden sind. Genau: Der Kochtreff findet jeden Monat bei einem anderen Mitglied des Kochtreffs statt.

Münster als essbare Stadt

Kein Birke ist vor ihm sicher, an keiner Nachtkerze und an keiner Felsenbirne kann Maurice Maggi vorbeispazieren, ohne ein paar Blätter zu zupfen und einige Früchte zu pflücken – alles für das Wildkräuter-Risotto, das er später zubereiten wird. Maggi – ja, der Mann heißt wirklich so – ist Koch und Guerillagärtner. Berühmt ist er dafür, dass er in seiner Heimat Zürich seit 30 Jahren Stockrosen sät und die Stadt so in ein Blütenmeer verwandelte. Am Wochenende war der 59-Jährige in Münster, um im Rahmen des Festivals „Flurstücke“ das Konzept der „Essbaren Stadt“ vorzustellen.