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Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Hier nur eine schnelle Info für euch: Heute ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Ja, es gibt sie noch und jedes Jahr sterben allein in Deutschland drei Millionen Tiere in Versuchen. In Münster, wo ich lebe, betreibt Covance eines der größten Tierversuchslabors Europas! Jährlich sterben hier zwischen 1000 und 2000 Makaken unter grausamsten Bedingungen (demnächst mehr). Heute also nur die Bitte an euch: Schaut nach, ob auch in eurer Stadt ein Infostand von Ärzte gegen Tierversuche ist. Dort könnt ihr euch informieren und uns im Kampf gegen sinnlose Tierversuche unterstützen. Danke! Informationen hier: Ärzte gegen Tierversuche Tag zur Abschaffung der Tierversuche  

Wer möchte einige Hühner retten?

Heute habe ich ein Anliegen: Der Verein „Rettet das Huhn e. V.“ möchte im Dezember 5000 Legehennen retten. Ein Landwirt ist bereit, die Tiere dem Verein zu überlassen statt sie zum Schlachthof zu bringen. Leider können nur die Hühner gerettet werden, die bis dahin vermittelt werden können. Gibt es unter euch einige, die den Hennen einen schönen Lebensabend bereiten können/wollen?

R.I.P. Ginni

Ginni, eines unserer Meerschweinchen, ist am vergangenen Freitag gestorben. R.I.P. Ginni! Vielleicht gehört der Tod eines geliebten Haustieres nicht unbedingt in diesen Blog. Aber hier habe ich die Möglichkeit, nochmal an sie zu erinnern. Zudem möchte ich ein paar Gründe geben, warum man sein Haustier immer aus dem Tierheim holen und nie beim Züchter kaufen sollte. Und schließlich ist Ginnis Tod der Grund dafür, dass ich so lange keinen Text veröffentlicht habe… In der Woche vorher war sie schon schwer krank, sie hatte eine Blasen- und Lungenentzündung und musste mit der Pipette gefüttert werden, weil sie nicht mehr fressen wollte. Möglicherweise hätten wir sie bereits einige Tage eher einschläfern lassen sollen, aber man hofft ja immer, dass das Tier wieder gesund wird…

Artgerecht ist nur die Freiheit

Hilal Sezgin, Autorin des Buches „Artgerecht ist nur die Freiheit“, hat Münster gestern einen Kurzbesuch abgestattet. Immerhin rund 50 Menschen wollten hören, was sie zu sagen hat. Nach Lesung und Vortrag entbrannte eine lebhafte Debatte über die Rechte von Tieren, die recht plötzlich endete, weil Hilal Sezgin nach Hause musste. Den letzten Zug in die Lüneburger Heide noch kriegen – die Schafe warteten. 😉 Alles klar, die Tiere gehen vor. Wir verstehen das!

Schweinchen „Sitz“

Gestern habe ich ein Video bei Facebook gesehen, in dem ein Schwein auf den Zuruf „Sit“ des Herrchens tatsächlich auch „Sitz“ macht. Echt lustig. Echt niedlich. Und ein weiterer, klitzekleiner Beweis dafür, dass Schweine lebende und fühlende Wesen sind – denen wir Menschen unvorstellbares Leid zufügen. Schweine gehörten schon immer zu meinen Lieblingstieren. Ich habe als Kind sehr viel Zeit auf den Bauernhöfen meiner Großeltern verbracht – zu einer Zeit, in der längst nicht mehr alles gut war, die Tiere aber zumindst zeitweise noch draußen auf Wiesen lebten. Da hatte ich viel Kontakt zu den Schweinen, natürlich auch zu Rindern, Kühen, Bullen, Hühnern… Die Schweine hatten es mir immer besonders angetan. Mit ihren Rüsselnasen, den hochstehenden Ohren, den wachen Augen, den niedlichen Ringelschwänzen – ja, die hatten sie damals tatsächlich noch! Wie gern habe ich die kleinen Ferkel auf den Arm genommen und bin mit ihnen durch den Stall gestapft. Da war ich zu klein, um zu verstehen, was mit ihnen geschehen würde. Ich habe es nicht hinterfragt, aber es war auch niemand da, der …

Wie kommt die Kuh in die Chipstüte?

Was macht die Kuh in der Chipstüte? Und was macht das Schwein im Saft? Jawohl, Kuh und Schwein stecken sogar in den Lebensmitteln, die eigentlich von Natur aus vegan sein  müssten. Mal ehrlich, was hat das Schwein denn im Saft verloren? Diese Frage stellt ganz zurecht die Organisation „Foodwatch“. Sie schreibt auf ihrer Homepage: „Viele Verbraucher wollen in Bezug auf Lebensmittel tierischen Ursprungs bewusste  Kaufentscheidungen treffen. Vegetarier oder Veganer möchten auf tierische Bestandteile bzw. auf alle tierischen Lebensmittel verzichten, Muslime etwa lehnen Produkte vom  Schwein ab – und viele andere Verbraucher möchten nur Tierprodukte aus bestimmten Haltungsformen unterstützen. Doch die Wahlfreiheit ist eingeschränkt: Eine Vielzahl verarbeiteter Lebensmitteln enthält tierische Bestandteile, obwohl dies nicht oder nur unzureichend deklariert ist.“