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Liebster Award

Gut Ding will Weile haben. Vor einigen Wochen hat mich die liebe Ottilie von Ottilies Küche für den Liebster Award nominiert. Darüber hab ich mich total gefreut!  Nach der ersten Freude kam da allerdings ein Gedanke um die Ecke, der so sagte: Wann willst du das denn eigentlich schaffen? Schließlich sollen die Fragen ja auch in Ruhe  und – wie Ottilie mir noch mit auf den Weg gab – mit Spaß beantwortet werden. Deshalb dachte ich mir: Warte einige Wochen. Wenn es beruflich etwas ruhiger wird, wird der Tag kommen. Heute ist er da. Es ist zwar 6 Uhr am Samstagmorgen, aber was soll’s. Wenn ich wach bin, bin ich wach. Nun sitze ich hier mit meinem Kaffee und sinniere fröhlich über die Fragen. 

Traumbuchten

Cala S’Almonia und Calo d’es Moro im Südosten Mallorcas: Vor 14 Jahren sind wir erstmals in den Felsen dieser beiden wunderschönen Buchten umhergekraxelt. Damals fühlten wir uns wie Abenteurer: Nur wir und die wilde Natur. Vermutlich waren wir schon da nicht die ersten, die die 2 Buchten entdeckt hatten 😉 Heute ist ziemlich was los hier. Etwas ganz besonderes ist dieser Fakt: Die Familie, der das Stückchen Land gehört, hat 2014 eine Stiftung gegründet: Fundació Amics d’es Cala des Moro – S’Almonia. Das 40.000 qm große Gebiet wurde von ihr gereinigt, mit Wegen und Wegweisern ausgestattet und mit rund 2000 einheimischen Pflanzen liebevoll bepflanzt. Unser Eindruck heute: Es wirkt. Die Menschen scheinen ihren Müll nicht dort zu lassen – was an vielen Stränden und Buchten Mallorcas ein echtes Problem ist. http://www.moro-salmonia.com  

Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Hier nur eine schnelle Info für euch: Heute ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche. Ja, es gibt sie noch und jedes Jahr sterben allein in Deutschland drei Millionen Tiere in Versuchen. In Münster, wo ich lebe, betreibt Covance eines der größten Tierversuchslabors Europas! Jährlich sterben hier zwischen 1000 und 2000 Makaken unter grausamsten Bedingungen (demnächst mehr). Heute also nur die Bitte an euch: Schaut nach, ob auch in eurer Stadt ein Infostand von Ärzte gegen Tierversuche ist. Dort könnt ihr euch informieren und uns im Kampf gegen sinnlose Tierversuche unterstützen. Danke! Informationen hier: Ärzte gegen Tierversuche Tag zur Abschaffung der Tierversuche  

Geschichten vom Fuchs und vom Huhn

Vom letzten münsterschen Flohmarkt hat mein lieber Freund Michael mir diesen Teller mitgebracht. Wie geschaffen für Veganer, findet er. Herzallerliebst, mit welcher Würde das Huhn dem Fuchs die Möhre zum Essen reicht. Und der Fuchs die Speise mit gesenktem Blick und wie zum Beten gefalteten Händen annimmt. Ein tolles Motiv. Wenn nur das Messer nicht auf dem Tisch läge …

Brombeerzeit, schöne Zeit

Wachsen in eurer Stadt auch so viele Brombeeren wie in Münster? Ich bin total begeistert. An den Bahnlinien, am Dortmund-Ems-Kanal – überall erstrecken sich kilometerweit die Brombeersträucher. Sie sind mir noch nie so aufgefallen… Außerdem habe ich noch nie so viele Menschen mit Dosen und sogar Leitern (natürlich auf dem Fahrrad transportiert) gesehen, die all die Brombeeren auch ernten. Ich finde das toll!

Münster als essbare Stadt

Kein Birke ist vor ihm sicher, an keiner Nachtkerze und an keiner Felsenbirne kann Maurice Maggi vorbeispazieren, ohne ein paar Blätter zu zupfen und einige Früchte zu pflücken – alles für das Wildkräuter-Risotto, das er später zubereiten wird. Maggi – ja, der Mann heißt wirklich so – ist Koch und Guerillagärtner. Berühmt ist er dafür, dass er in seiner Heimat Zürich seit 30 Jahren Stockrosen sät und die Stadt so in ein Blütenmeer verwandelte. Am Wochenende war der 59-Jährige in Münster, um im Rahmen des Festivals „Flurstücke“ das Konzept der „Essbaren Stadt“ vorzustellen.

In die Erde, fertig, looooos!

Da habe ich irgendwie ziemlich spontan und impulsiv gehandelt. Kürzlich las ich im Blog „Schlemmerbalkon“ von AnDi über die OBI-Frühlingsaktion. Die beiden Blogger hatten sich dort gemeldet und bekamen von dem Baumarkt einen Brief mit Saatgut geschenkt. Ich konnte nicht widerstehen, bewarb mich kurzerhand und hielt – zack – wenige Tage später einen orangefarbenen Umschlag mit 14 Tütchen und ganz viel Konfetti in den Händen. Und einem Anschreiben mit der Überschrift: „In die Erde, fertig, looooos!“ Dankeschön, OBI! Und dankeschön Schlemmerbalkon!