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Die gelbe Königin

Nanu, die gelbe Königin? Wer soll das sein? Die „Yellow Queen“ lebt schon seit einigen Jahren auf meinem Balkon. Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn die leuchtend gelbe Akelei zeigt sich immer von ihrer schönsten Seite und übertrifft in Aussehen, Farbe und Form alle anderen Pflanzen hier. Ob die das gern hören? Keine Ahnung. Verraten wir es ihnen lieber nicht. 😉 Die gelbe Königin hat sich in diesem Jahr mit etwa 30 Blüten gezeigt, so vielen wie noch nie. Jede einzelne sieht aus wie die Sonne. Prachtvoll. Königlich eben. Bei Nacht fotografiert erinnert mich die Yellow Queen mit ihren langen Spornen an durch das Meer ziehende Kraken. Schwebend. Fließend. Elegant. Und wunderschön.

Glückliches Balkon-Gemüse

Die Gemüseleute sind angesichts des sonnigen Spätoktobers sehr zufrieden: Die Paprikas haben sich sogar dazu durchgerungen, noch rot zu werden. Soweit sind die Chilis noch nicht – schließlich war das Wetter bis vor wenigen Tagen so schlecht, dass man dem Ganzen noch nicht so recht traut. Vielleicht überlegen sie es sich morgen: Sonne, 16 Grad, auf meinem Balkon sind es dann 25 Grad. Da kann man Farbe bekennen.

Der Herbst ist der Frühling des Winters

Für viele Menschen ist der Herbst nur der Übergang von Sommer auf Winter –  mit mieser Stimmung, schlechtem Wetter, Erkältungen, Dunkelheit und Weihnachten noch nicht in Sichtweite. Doch das ist er auch: Ein sattes Farbenmeer. Fallendes Laub. Strahlend blauer Himmel. Warme Melancholie, die einen überfällt. Frische, klare Luft mit kaltem, dampfendem Atem am Morgen. Wie Henri de Toulouse-Lautrec es sagte: Der Herbst ist der Frühling des Winters. Ich liebe ihn.

Tomaten, wohin man blickt!

Sie kommen spät, aber dafür richtig! 🙂 Momentan ernte ich täglich 20-30 kleine und 3-5 große Tomaten. Gut, dass mein Sohn und ich riesige Tomaten-Fans sind. Dies ist nichts, was wir nicht plätten könnten! Also los! Wie sieht eure Paprika-Ernte aus? Meine Früchte werden jetzt erst laaaangsam rot. Obwohl ich sie früh gesät hatte, immer nach draußen in die Sonne stellte, sie erst endgültig nach draußen auf den sehr sonnigen Balkon pflanzte, als sie groß genug waren und keine Nachtfröste mehr zu befürchten waren. Und nun ist es fast Mitte September, und ich warte immer noch. 😦 Hat jemand von euch eine Idee, warum das so lange dauert? Noch mehr Tomaten 🙂 Das sind die Sorten, die ich verwendet habe.

Bunter Salat aus dem eigenen Garten

Ich weiß nicht, wie es mir geglückt ist, aber einen Salat konnte ich vor den Schnecken retten! Ich habe recht häufig Kaffeepulver wie einen Wall um ihn herum aufgebaut, vielleicht hat das geholfen. Angeblich finden Schnecken Kaffee eklig und kriechen nicht durch ihn hindurch. Allerdings hat der Kaffee sie nicht gehindert, meinen Mangold zu fressen… Falls jemand Tipps hat, wie man Salat und Mangold vor Schnecken absichern kann, nur her mit den Ideen!

Abwarten und Tee trinken?

So, und nun mal ein paar längst überfällige News zu meinem Gemüsebalkon-Projekt. Zunächst mal: Alle Samen, die ich im März in kleine Töpfchen gesät hatte, haben sich prima entwickelt. Es handelt sich hier um fünf Tomaten-, drei Paprika- und drei Zucchini-Pflanzen. Nachdem sie im April oft schon tagsüber auf den Balkon durften und sie prima wuchsen, hat der Mai uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich hatte ich mir das so gedacht, dass die Tomaten längst die ersten Blüten haben – nun, die haben sie nicht. Und sie haben sich auch noch nicht so kräftig entwickelt, wie das sein sollte.