In den Topf geguckt
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Paprika gefüllt mit Bulgur

Guten Morgen ihr Lieben,

ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent! Wie sieht es aus? Habt ihr Schnee? Bei mir sind in der vergangenen Nacht die ersten Flöckchen vom Himmel gefallen. Aber wirklich nur ein paar… Draußen sieht es eher ungemütlich, denn weihnachtlich aus…

Gegen das ungemütliche Wetter draußen gibt es aber ein effektives Mittel: leckeres, gesundes, wärmendes Essen. Da habe ich heute etwas für euch: gefüllte Paprika. Vegan natürlich. Ich habe sie mit dem gefüllt, was der Kühlschrank von der letzten Rettungsaktion mit #foodsharingmünster noch hergab. Und das war einiges. So wurde ein tolles Resteessen daraus.

Ich arbeite meist spontan und Pi mal Daumen, messe nicht immer alles ab. Deshalb hier die ungefähren Daten und Fakten. Natürlich seid ihr frei, hiervon oder davon etwas mehr oder weniger zu nehmen.

Für die Füllung:
3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Blumenkohl
3 große, dicke Blätter Rotkohl
2 mittelgroße Möhren
1/4 Porreestange
150 g Bulgur
Erdnussmus
Garam-Massala-Paste
zudem:
4 Paprika
Olivenöl zum Bestreichen
200 g Sojajoghurt
Kräuter nach Lust und Laune, z. B. Kresse, Schnittlauch, Petersilie
Salz
Pfeffer

Alles waschen und zerkleinern. In einer Pfanne das Öl erwärmen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anschwitzen. Nach kurzer Zeit das Gemüse hinzugeben und 10 Minuten schmoren lassen. Den Bulgur hatte ich schon einige Stunden vorher ganz nebenbei fertiggemacht: Er muss lediglich in der doppelten Menge Wasser zum Kochen gebracht werden und dann 10 Minuten köcheln. Ihn also zur Gemüsemischung geben und gut durchrühren. Dann je 1 gehäuften EL Erdnussmus (oder jedes andere Mus) und Garam-Massala-Paste hinzufügen und vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und fertig ist die Füllung.

In der Zwischenzeit die Paprika waschen, die Deckel abschneiden und das weiße Innere entfernen. Die Deckel nicht wegwerfen! Nun Paprika von außen etwas mit Öl bestreichen, dann befüllen und in eine ofenfeste Form setzen. Deckel auflegen und ab damit in den Ofen – für etwa 20 bis 25 Minuten (beobachten!) bei 180 Grad Celsius.

Während die Paprika vor sich hinbacken, kann man bei Bedarf noch eine Joghurtsauce herstellen. Dafür etwa 200 g Sojajoghurt in eine Schüssel geben und Kräuter nach Geschmack und Saison auswählen. Ich hatte einige Tage vorher ein Kresseöl hergestellt, weil ich im Garten noch ganz viel Kresse hatte. Hiervon habe ich 1 gehäuften EL in den Joghurt gegeben, habe ihn mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und fertig war die Sauce. Falls ihr unsicher seid, wie es geht – lasst eurer Fantasie freien Lauf. Ihr könnt die Kräuter, die euch gerade in die Quere kommen, ganz fein hacken und hinzugeben oder sie mit etwas Öl in einen Mixer geben und zu einer Paste verarbeiten und diese in den Joghurt geben. So wird eigentlich immer etwas Leckeres und Zauberhaftes und Individuelles daraus. Daher gehe ich auch nur in den allerseltensten Fällen korrekt nach Kochbuch. Meist überlege ich mir selbst, wie es funktionieren könnte.

5 Minuten vor Ende der Backzeit die Paprika kurz aus dem Ofen holen, Deckel abnehmen, in die Form neben die Paprika legen und je einen Klecks Sauce auf die Füllung geben. Dann nochmal alles zurück in den Ofen. Und 5 Minuten später: genießen!

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