In den Topf geguckt
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Party?! Perfekt mit Roter-Bete-Suppe

Erinnert ihr euch an den 1. Juli? Das Wetter war gräuslich – zumindest von Dortmund bis zum Münsterland. Es hat den ganzen Tag wie aus Kübeln gegossen. Toll, wenn man just an einem solchen Tag eine Gartenparty geplant hat… 

Nun, aus der Gartenparty wurde nichts, obwohl sich ab 18 Uhr die Sonne zeigte und sich die ersten Gäste für 19 Uhr angekündigt hatten. Im Garten war es einfach viel zu nass… Aber was soll ich sagen? Wir haben dennoch oder deshalb – wer weiß das schon so genau – feucht-fröhlich in den nächsten Tag hineingetanzt.

Warum ich diese Zeilen schreibe? Weil ich angesichts des Katastrophen-Wetters morgens spontan beschloss, für die Party eine Suppe zu kreieren. Und zwar eine Rote-Bete-Suppe. Normalerweise wäre ich auf diese Idee gar nicht erst gekommen. Suppe? Im Sommer? Neeee, muss nicht sein. Doch an dem Morgen hatte ich plötzlich Lust darauf. Und an dem Abend meine Gäste wohl auch – übrig geblieben ist nämlich nichts als ein ausgekratzter Topf.

Falls ihr also auch Lust habt, mitten im Sommer, wenn es sich gar nicht so sommerlich anfühlt, eine Suppe zu machen, ist hier das Rezept für euch. Vielleicht probiert der ein oder andere es direkt aus, denn wie der Wetterfrosch so munkelt wird es in dieser Woche nicht allzuviel mit dem Summerfeeling.

Das benötigt ihr:
400 g Rote Bete
300 g Süßkartoffel
300 g Kartoffeln
120 g Zwiebeln
2 große Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
3-4 EL Olivenöl
1,5 l Gemüsebrühe
je 1 TL:
Curry Massala hot
Koriander
Kreuzkümmel
Paprika, scharf
Chili
Pfeffer
zudem:
1 Dose Kokosmilch
1 Glas Kichererbsen

Zunächst Rote Bete, Süßkartoffel und Kartoffeln waschen und/oder schälen. Sind die Kartoffeln aus Papas Garten oder aus dem Bioladen, verwende ich sie mit der Schale. Den Beten entferne ich meist ihre Schale, weil sie so dick und wenig schmackhaft ist. Allerdings sollen ja schon in der Schale eine Menge Vitamine stecken. Süßkartoffeln schäle ich immer. Dann alles in grobe Würfel schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer ebenfalls klein schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer darin andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, das Gemüse hinzugeben. Alles ein wenig andünsten. Die Gemüsebrühe hinzugeben. Die Suppe etwa 40 Min. köcheln lassen. Dann mit dem Pürierstab glatt pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken und die Kokosmilch hinzufügen. Alles gut durchrühren, die Kichererbsen hinzugeben und die Suppe nochmal kurz erhitzen.

Bei meinen Partygästen kam die Rote-Bete-Suppe sehr gut an. Wie sagte mein Nachbar Burkhard: „Toll gewürzt! Und das ist gar nicht so einfach!“

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