In den Topf geguckt
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Frische Rhabarberschorle

Neulich hatte ich einige Rhabarberstangen übrig, etwa 400 Gramm. Zeit, einen Kuchen zu backen (Rezept hier), hatte ich nicht. Also habe ich kurzerhand Rhabarbersaft gemacht. Geht schnell, ist lecker und geradezu perfekt für die heißen Tage.

Der Saft ist so einfach zu machen, das läuft fast nebenher. Und für die wenige Arbeit hat man anschließend tagelang etwas Leckeres zu trinken im Haus.

Die 400 Gramm Rhabarber einfach mit der doppelten Menge Wasser und etwas Zucker zum Kochen bringen. Ich habe diesmal die Bio-Tafelsüße von Bio Vita (gibt es im Reformhaus) genommen, einfach, weil sie keine Kalorien hat. 100 Gramm, um genau zu sein. Das entspricht etwa 80 Gramm Zucker. Letzten Endes kann jeder selbst entscheiden, wie sehr er seinen Saft süßen möchte. Bei meiner Kreation, der ich noch ein Päckchen Vanillezucker zugegeben habe, kommt etwas Süße beim Trinken durch, doch nur sehr hintergründig. Süß und sauer, prickelnd und erfrischend – so schmeckt meine Rhabarberschorle.

Das Ganze etwa 15 Minuten köcheln lassen, anschließend kurz in den Mixer geben und dann in kleine Flaschen abfüllen. Okay, in große Flaschen geht es natürlich auch. Ich habe kleine Fläschchen genommen (etwa 250 Milliliter), um jeden Tag eines mit zur Arbeit zu nehmen. Dort gebe ich es immer in eine Karaffe mit 750 Milliliter kohlesäurehaltigem Mineralwasser und fertig ist die Rhabarberschorle. Vermischt mit Prosecco ist der Saft übrigens ein frischer sommerlicher Aperitif. Den aber lieber nach der Arbeit genießen. 😉

Vielleicht habt ihr es bemerkt: In meinem Rezept steht nichts davon, das gekochte und pürierte Gemisch durch ein Sieb zu geben. Wenn ihr ganz feinen, dünnen Saft wollt, könnt ihr das natürlich tun. Bei meiner Variante setzen sich die Feststoffe ab, wie man auf dem Foto sieht. Einmal kräftig schütteln, dann ist alles wieder vermischt.

2 Kommentare

  1. Hallo Astrid, klasse, dass Du auch nicht siebst. Warum wertvolle Inhaltsstoffe wegwerfen? Der Rhabarber ist ja auch nach dem Kochen ganz weich und zerfallen und sehr lecker. Wünsche Dir ein schönes langes Pfingstwochenende. Viele Grüße, Jutta 🙂

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    • Hallo Jutta, freue mich sehr über deinen Kommentar! In den meisten Rezepten, die man so findet, wird ja gesiebt, aber hier finde ich es tatsächlich völlig unnötig. 🙂 Wünsche dir ebenfalls ein tolles Pfingstwochenende. Lg, Astrid

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