In den Topf geguckt
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Donauwellen

Neulich habe ich Donauwellen gebacken. Ich mochte sie schon als Kind total gerne. Meist gab es sie bei ganz besonderen Anlässen wie Konfirmationen und runden Geburtstagen im Verwandtenkreis. Die Donauwellen meiner Mutter schmeckten immer richtig lecker! Vielleicht habe ich mich deshalb bisher nicht an die vegane Variante herangetraut. Aber jetzt hab ich es getan und kann sagen: Sie schmecken ohne Milch und Eier verdammt gut!

Ihr benötigt für ein Backblech:

Für den Teig:
250 g vegane Margarine (Alsan)
250 g Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
500 g Dinkelmehl
1 Päckchen Backpulver
5 EL Sojamehl
300 ml Sojamilch
4-5 EL Kakaopulver
350 g Sauerkirschen (aus dem Glas)

Für die Creme:
750 ml Sojamilch mit Vanille
80 g Vanille-Puddingpulver
80 g Rohrzucker
250 g vegane Margarine

Für die oberste Schicht:
200 g vegane Kuvertüre

So geht`s:

Zunächst Mehl, Backpulver und Sojamehl in einer Schüssel gut vermengen. Nun die weiche Margarine mit Zucker und Vanillezucker in einer weiteren Schüssel mit dem Mixer schaumig schlagen und nach und nach die Mehlmischung unterziehen und die Sojamilch unterrühren.

Donauwellen-Butter-Zucker

Den Backofen anschmeißen (200 Grad) und eine Hälfte des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Donauwellen-Teig

Nun das Kakaopulver mit dem übrigen Teig vermengen und sogleich den dunklen auf dem hellen Teig verteilen. Vorsichtig eine Gabel durch beide Teige ziehen, so dass eine leichte Marmorierung dabei herauskommt. Eventuell den Teig nochmal mit einem Löffel etwas glatt streichen.

Donauwellen-Teig-Schokolade

Die abgetropften Sauerkirschen auf dem Teig verteilen und ein wenig andrücken. Warum ich oben links eine Ecke ausgespart habe? Ganz einfach: Mein Sohn mag keine Sauerkirschen… Jetzt kommt der Kuchen erstmal für rund 25 Minuten in den Ofen. Ist er fertig gebacken, muss er komplett auskühlen, bevor die leckere Creme verteilt werden kann. Sie läuft sonst schneller vom Kuchen hinunter als ihr schauen könnt.

Donauwellen-Kirschen

Jetzt ist der Pudding an der Reihe. Das Puddingpulver mit einigen Esslöffeln der Sojamilch vermengen und den Rohrzucker unterrühren. Die restliche Sojamilch aufkochen, den Topf vom Herd ziehen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und verrühren. Anschließend alles noch einmal aufkochen. Den Pudding abkühlen lassen (ja, etwas Geduld muss man für dieses Rezept durchaus aufbringen).

Dann die Margarine schaumig schlagen und mit dem Pudding vermengen. Die Creme auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, eventuell etwas abkühlen lassen und dann schnell und bevor sie zu fest wird auf der Creme verteilen.

Den Kuchen bis zum Servieren kalt stellen. Tipp: Donauwellen schmecken am 2. Tag nochmal so gut! Somit lassen sie sich gut am Tag vor der eigentlichen Feier vorbereiten und man verfällt nicht an Tag X in totalen Stress.

Donauwellen3

Donauwellen2

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