Auf den Balkon geblickt, In den Topf geguckt
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Bunter Salat aus dem eigenen Garten

Ich weiß nicht, wie es mir geglückt ist, aber einen Salat konnte ich vor den Schnecken retten! Ich habe recht häufig Kaffeepulver wie einen Wall um ihn herum aufgebaut, vielleicht hat das geholfen. Angeblich finden Schnecken Kaffee eklig und kriechen nicht durch ihn hindurch. Allerdings hat der Kaffee sie nicht gehindert, meinen Mangold zu fressen… Falls jemand Tipps hat, wie man Salat und Mangold vor Schnecken absichern kann, nur her mit den Ideen!

Jedenfalls habe ich einen wunderschönen, bunten Salat nur mit Zutaten aus dem eigenen Garten kreiert. Diese Zutaten habe ich verwendet:

1 kleiner Kopfsalat
Löwenzahnblätter
Gänseblümchen
rote Johannisbeeren
Jostabeeren
2 Radieschen
Kresse (auf der Fensterbank gezogen)
1 Zucchiniblüte

Klar, Löwenzahn und Gänseblümchen mögen die Schnecken nicht. Für sie nur das Allerbeste… Und wehe, irgendetwas schmeckt leicht bitter, dann verschmähen sie es. Den Rucola mochten sie im letzten Monat nämlich auch nicht, den habe ich vor einigen Tagen nochmal ausgesät, in der Hoffnung auf gärtnerische Erfolge.

Doch zurück zum Thema: Die Beerensträucher stehen in voller Pracht, wir können kaum dagegen an essen und teilen die Früchte fair mit den Vögeln. Besonders zwei kleine Rotkehlchen hängen oft kopfüber an den Sträuchern und schlagen sich die Bäuche voll. Es bleibt aber noch genug für uns und die Nachbarn. Die Beerensträucher waren schon da, bevor ich einzog. Gelernt habe ich in diesem Zusammenhang, dass die Jostabeere eine Kreuzung aus Schwarzer Johannis- und Stachelbeere ist. Ehrlich gesagt, sieht sie für mich genauso wie eine schwarze Johannisbeere aus – so richtig unterscheiden kann ich sie nicht und habe mich auf die Aussage meine Nachbarin, der Beerenexpertin, verlassen.

Die Zucchiniblüte ist einerseits Deko, andererseits kann man sie auch prima mitessen. Da alle paar Tage eine Blüte meine Zucchini verschönert, landen sie mittlerweile meist einfach mit im nächsten Salat. Wäre ja schade, sie einfach verblühen zu lassen. Und das geht wahnsinnig schnell. Daher kann man sie auch nicht mehrere Tage lang sammeln, um dann frittierte Zucchiniblüten zu machen. Schade eigentlich…. Übrigens: Wenn an der Blüte noch ein Baby-Zucchino hängt, ist sie ein Weibchen. Blüten ohne Frucht sind männlich und werden von Gourmets bevorzugt. Ich mag beide gerne 🙂

Uns hat der bunte Salat prima geschmeckt. Das Dressing findet ihr hier: Salat-Dressing. Es handelt sich um mein persönliches Lieblingsdressing mit Leinöl und süßem Senf.

Diese Salat lässt sich natürlich beliebig verändern. Nehmt einfach einen anderen Salat. Schaut, was für Wildkräuter in eurem Garten wachsen oder welche ihr beim nächsten Spaziergang findet. Werft Heidelbeeren hinein. Egal, Hauptsache, die Zutaten wachsen und gedeihen um euch herum. 😉

Guten Appetit!

Gartensalat 2

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