In den Topf geguckt
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Perfekte Kombi: Erdbeeren und Rhabarber

Der Mai ist absolut mein Monat. Erdbeeren, Rhabarber, Spargel – toll, was jetzt reif ist. Und was man Leckeres daraus machen kann. Am Wochenende habe ich herumprobiert und fast meine ganze Zeit in der Küche verbracht. 😀  Hier erstmal das, was aus den Erdbeeren und dem Rhabarber geworden ist.

Klar, eine Marmelade. Ist ja nicht so schwer zu erraten. Und auch nicht schwer zu machen. Ich habe erstmal im Schrebergarten meines Vaters Rhabarber gepflückt. Sagt man überhaupt pflücken? Ich weiß es gar nicht. Jedenfalls fasst man die Stangen unten – kurz über der Erde an – und rupft sie mit einem beherzten Griff ab. Anschließend schneidet man die Blätter ab und wirft sie – in unserem Fall – auf den Komposthaufen. Kann man mit den Blättern sonst noch was machen? Falls jemand eine Idee hat, soll er es gerne in die Kommentare schreiben.

Dann habe ich an einer der Erdbeer-Buden, die jetzt an vielen Straßen zu finden sind, angehalten und Erdbeeren gekauft. Natürlich handelt es sich um münstersche Erdbeeren. Erdbeeren, die von weither anreisen, gehen irgendwie gar nicht…

Und das benötigt ihr:
400 g Rhabarber
600 g Erdbeeren
20 g Ingwer
1 EL Zitronensaft
400 g Gelierzucker

Erdbeer-Rharbarber-Marmelade (1)Sinnvoll ist immer sich für ein Verhältnis 2/3 Erdbeeren zu 1/3 Rhabarber zu entscheiden, damit das Ganze hinterher nicht zu sauer wird. Erstmals habe ich diesmal ein wenig Ingwer mit in die Mischung hineingegeben, weil ich die Vorstellung einer winzigen Schärfe hinter der süßen Marmelade ganz spannend Erdbeer-Rharbarber-Marmelade (2)fand. Und, was soll ich sagen: Wir finden die Marmelade äußerst gelungen.

Zunächst also die Erdbeeren und den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Ingwer kleingehackt dazugeben. Nun Erdbeer-Rharbarber-Marmelade (3)Gelierzucker und Zitronensaft über die Früchte geben und gut durchrühren. Ich habe die Fruchtmischung anschließend zwei Stunden ziehen lassen. Danach habe ich die Masse mit dem Pürierstab sehr fein püriert – einfach, weil wir keine Fruchtstücke in der Marmelade mögen. Wer es Erdbeer-Rharbarber-Marmelade (6)stückig mag, verzichtet auf den Püriervorgang.

Danach die Masse unter Rühren aufkochen und etwa vier Minuten spudelnd kochen lassen. Wichtig ist, dass man dabei ständig rührt, damit die Masse nicht unten am Topf festklebt. Anschließend sofort heiß in die vorbereiteten Marmeladengläser füllen, die Deckel schließen und die Gläser für einige Minuten auf den Kopf drehen.

Die Marmelade ist verzehrfertig, sobald sie abgekühlt ist.

Erdbeer-Rharbarber-Marmelade (9)

So sterilisiert man die Gläser:
Ich kaufe mir keine besonderen Gläser, sondern verwende einfach die Gläser, in denen zuvor gekaufte Nudelsaucen oder Obstmuse waren. Diese sterilisiere ich nach dem Waschen wie folgt im Backofen: einfach zehn Minuten bei 180 Grad backen und anschließend im geschlossenen Ofen lassen, bis sie abgekühlt sind. Man kann die Gläser auch für etwa 10 Minuten in einem großen Topf mit heißem Wasser auskochen. Danach werden die Gläse zum Auskühlen auf Küchentücher gestellt. Diese Variante sagt mir selbst aber nicht so zu.

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Wer ich bin? Journalistin - Tierfreundin - Naturbegeisterte - Reisende - Sportlerin - Yogi - begeisterte Köchin. Manchmal auch zweifelnd - traurig - wütend - angesichts des Zustands dieser Welt.

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