In den Topf geguckt
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Kichererbsencurry mit Süßkartoffeln und Grünkohl

Dieses Gericht ist ziemlich spontan entstanden. Ich wusste, als ich in den Bioladen marschierte, dass ich ein Curry aus Süßkartoffeln und Kichererbsen kochen wollte. Da ich Spinat so liebe, sollte auch er Teil des Gerichtes werden. Als ich den Kilopreis las, änderte ich allerdings meine Meinung: 1 kg Spinat = 7,99 Euro. Klar, ist ja auch keine Saison für Spinat. Was also tun? Da lachte der Grünkohl mich an – und er kostete nur 3,99 Euro pro Kilo. Grünkohl mit Süßkartoffeln und Kichererbsen – das konnte ich mir auch gut vorstellen. Gesagt, getan!

Und um das schonmal vorwegzunehmen: Uns hat es hervorragend geschmeckt. Die Kombi ist wirklich toll – die süßen Kartoffeln, der deftige Grünkohl und das Ganze in einem scharfen Curry – lecker!

Zutaten für 3-4 Personen:

Für den Grünkohl
400 g Grünkohl
Margarine
1 Zwiebel
250 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

200 g Reis
100 g roten Linsen

Für das Curry
2 Süßkartoffeln
1 Zwiebel
Ingwer, etwa 2 cm
3 El Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kokosmilch
2-3 TL grüne Thai-Curry-Paste (je nach Schärfe)
1/2 Chili

Kichererbsencurry-Süßkartoffeln-Grünkohl (2)Als erstes den Grünkohl „verarzten“. Im Rezept „Grünkohl mit Kartoffeln und Würstchen“ (https://gruenetomaten.com/2015/01/08/grunkohl-mit-wurstchen/) hatte ich euch ja schon erzählt, dass Grünkohl durchaus eine harte Nuss ist und ein Weilchen benötigt, bis er fertig ist. Bei diesem Rezept war er es nach etwa einer halben Stunde, im anderen Rezept benötigte er fast 45 Minuten. Das liegt an der Menge des Grünkohls in der Pfanne, denn bis er so geschrumpft ist, dass wirklich alle Blätter in der Brühe schmoren, dauert es ein Weilchen. Also hier nochmal ganz schnell: Grünkohl in sprudelnd kochendem Salzwasser drei Minuten blanchieren. Danach abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen. Nun mit einem Messer grob hacken. Anschließend in einer großen Pfanne die Margarine erhitzen, Zwiebeln andünsten, Grünkohl zugeben und auch andünsten. Mit Brühe aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und 30 Minuten köcheln lassen.

Als nächstes den Reis nach Anweisung aufsetzen. Wir mögen Basmatireis sehr gern. Dieser sollte 25-30 Minuten in der doppelten Menge Wasser leicht köcheln. Natürlich funktioniert das Gericht auch mit jedem anderen Reis. Oder wahlweise mit Hirse oder Couscous. Wie’s beliebt 😉

Jetzt die roten Linsen aufsetzen, ebenfalls in der doppelten Menge Wasser.

Und jetzt zum eigentlichen Curry: Zwiebel und Ingwer fein würfeln und in einer Pfanne in Olivenöl glasig dünsten. Nun die gewürfelten Süßkartoffeln hinzugeben und einige Minuten anbraten. Dann mit 200 ml Gemüsebrühe ablöschen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Nun die Frühlingszwiebeln, die Kichererbsen, die Kokosmilch, die Currypaste und die halbe, in feine Ringe geschnittene Chili hinzugeben, gut durchrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Kichererbsencurry-Süßkartoffeln-Grünkohl (4)

Wenn es gut läuft, müsste alles in etwa gleichzeitig fertig sein. Zwei Löffel Reis auf jeden Teller geben, darüber einen Löffel Linsen. Den Grünkohl ins Curry heben, nochmal gut umrühren und auf der Reis-Linsen-Mischung anrichten.

Das Gericht wärmt so richtig gut durch. Bei uns war es auch schön scharf – also etwas Vorsicht mit Chili und Currypaste, wer da etwas empfindlich ist.

Ich war vorher etwas nervös in Anbetracht der Tatsache, dass ich vier Töpfe und Pfannen gleichzeitig zu kontrollieren hatte. Es hat geklappt – angebrannt ist nichts 😉 Na ja, eigentlich muss man dem Reis und den Linsen ja auch nur ab und an mal unter den Deckel schauen und im Zweifel einen Schuss Wasser hinzugeben. Der Grünkohl möchte ebenfalls ab und zu umgerührt werden, während das Curry friedlich vor sich hin köchelt – das heißt, so stressig war es nicht. 😉

Kichererbsencurry-Süßkartoffeln-Grünkohl (1)

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