In den Topf geguckt
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Grünkohl mit Würstchen

Grünkohl mit Würstchen??? Na, keine Sorge, diese Würstchen sind vegan 😉

Kommen wir erstmal zum Grünkohl – definitiv ein ganz tolles Wintergemüse. Ich freue mich immer auf den ersten Frost, weil es danach endlich wieder Grünkohl gibt. Ich bekomme meinen aus dem Garten meines Vaters: in Bio-Qualität und aus regionalem Anbau.

Das grüne Gemüse ist übrigens super gesund: Mit seiner einmaligen Nährstoffzusammensetzung aus antioxidativ wirkenden Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffen ist es eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Alternative zu tierischem Eiweiss. Doch genug zur Gesundheit. Das Wichtigste ist ja, dass er schmeckt. Und das tut er 😉

Grünkohl

Wie bereitet man also Grünkohl zu? Ein Gemüse, das bei unseren Müttern oder Großmüttern noch regelmäßig auf den Tisch kam. Wir haben oftmals vergessen, wie es geht. Ich zumindest habe einige Versuche benötigt, bis der Kohl so richtig gut schmeckte.

Ihr benötigt (für 3 Personen):

800 g Grünkohl (durchaus auch 1 kg, doch das passt nicht in meine Pfanne)
40 g vegane Margarine
2 Zwiebeln
250 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Belieben
Kartoffeln und vegane Würstchen

Ganz wichtig ist, dass der Kohl – nachdem er gewaschen und von den Stielen befreit wurde – in sprudelnd kochendem Salzwasser drei Minuten blanchiert wird. Danach abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen. Auf einem Schneidbrett wird der Grünkohl dann mit einem Messer grob gehackt.

Grünkohl3

Anschließend in einer großen Pfanne die Margarine erhitzen, Zwiebeln andünsten, Grünkohl zugeben und auch andünsten. Mit Brühe aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Und dann ist Geduld gefragt: Der Grünkohl sollte zugedeckt bei milder Hitze etwa 45 Minuten schmoren. Entweder kann man dann die Kartoffeln, geschält und in etwa ein Zentimeter große Quadrate geschnitten, mit in die Pfanne geben oder man kocht die Kartoffeln separat. Das ist wohl eine Geschmacksfrage.

Nun zu unseren „Würstchen“. Wir haben zwei verschiedene Sorten ausprobiert – einmal kleine Würstchen von Alnatura und einmal große von Viana. Mir schmecken beide, meinen beiden – ab und zu noch schwach werdenden – Gästen gefielen die kleinen besser. Wohl weil sie beim Braten etwas knuspriger werden.Grünkohl4

6 Kommentare

  1. Das werde ich nie verstehen – Auf den Tellern von Veganern liegen oft dinge die nennen sich Würsten oder Gulasch oder Geschnetzeltes und sieht auch so aus. In den Regalen steht vegane Mortadella, halbe Hähnchen ………… WARUM ????

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    • Hallo Schnippelboy,
      das ist doch ganz einfach. Viele von uns essen kein Fleisch, weil sie keine Tiere essen wollen. Weil sie es als unethisch empfinden, wie Tiere gehalten, gequält und getötet werden, nur damit wir einen gewissen Genuss empfinden. Ich kann für mich sagen, und ich spreche für viele andere, dass ich generell den Geschmack von Fleisch mag, es aber wegen vorgenannter Gründe nicht esse. Und dann ist es einfach eine schöne Alternative, auch mal so etwas Ähnliches wie Fleisch oder Käse auf dem Teller zu haben. Für viele Neu-Vegetarier oder Neu-Veganer ist es zudem ganz hilfreich, auf Veggie-Würstchen zurückgreifen zu können – das macht die Umstellung einfacher. Ich kenne viele Leute, die schon sehr lange Veganer sind – sie berichten oft davon, dass sie diese Fleischersatzprodukte nicht (mehr) brauchen und auch nicht besonders mögen. An dieser Stelle wollte ich einfach den Neulingen einen kleinen Tipp geben. Ich hoffe, ich konnte dir mit der Antwort etwas helfen 🙂 Und ich finde es klasse, dass sich auf deiner Seite so viele vegane Rezepte finden!

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  2. Auch heute noch kann ich mich nicht an diesen Anblick gewöhnen . Wenn sie wenigstens schön aussehen würden. Dann lieber einen Teller voll Grünkohl und Kartoffeln.
    Gruß Schnippelboy

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    • Lustig, fast ein Jahr später fallen dir die Würstchen nochmal auf 😉 Mittlerweile gibt es ja noch viel mehr Sorten, vielleicht probierst du es irgendwann doch mal aus und findest eine Sorte, die euch schmeckt. Mein Sohn (kein Veganer) sagt, da sie so lecker schmecken, braucht er kein echtes Fleisch. Warum nicht Tierleid vermeiden bzw. verringern, wo es möglich ist?

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      • Ja, das sehe ich an deinen tollen Gerichten, dass ihr nur selten Fleisch esst. Finde ich gut! 🙂 Wenn die Menschen, so wie früher, nur einmal in der Woche Fleisch essen würden, dann wäre schon viel gewonnen…

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