Monat: Januar 2015

Brotzeit in Echtzeit

Ins Café Echtzeit gehe ich öfter und gerne – denn hier kommen auch Veganer nicht zu kurz. Heute hatte ich endlich mal meine Kamera mit und habe ein typisches Frühstück fotografiert. Hier gibt es immer leckere Aufstriche – ich hatte Zucchini-Tofu-Creme, Möhren-Walnuss-Creme sowie Bruschetta. Dazu so viel Brot ich wollte und einen kleinen Obstsalat.

Mousse au Chocolat

Es schwirren so viele Rezepte für Mousse au Chocolat durchs Netz. Dennoch waren meine ersten Versuche, diese eigentlich so leckere Nachspeise herzustellen, von – sagen wir – geringem Erfolg gekrönt. Der Fehler: die Zutat Seidentofu. Ich schmecke den Tofu einfach heraus – da können auch Schokolade und Vanille nichts dran ändern. Also musste ein Rezept ohne Seidentofu her. So landete ich bei der Sojasahne… Seither ist meine Mousse au Chocolat bei Freunden ein echter Hit.

Schweinchen „Sitz“

Gestern habe ich ein Video bei Facebook gesehen, in dem ein Schwein auf den Zuruf „Sit“ des Herrchens tatsächlich auch „Sitz“ macht. Echt lustig. Echt niedlich. Und ein weiterer, klitzekleiner Beweis dafür, dass Schweine lebende und fühlende Wesen sind – denen wir Menschen unvorstellbares Leid zufügen. Schweine gehörten schon immer zu meinen Lieblingstieren. Ich habe als Kind sehr viel Zeit auf den Bauernhöfen meiner Großeltern verbracht – zu einer Zeit, in der längst nicht mehr alles gut war, die Tiere aber zumindst zeitweise noch draußen auf Wiesen lebten. Da hatte ich viel Kontakt zu den Schweinen, natürlich auch zu Rindern, Kühen, Bullen, Hühnern… Die Schweine hatten es mir immer besonders angetan. Mit ihren Rüsselnasen, den hochstehenden Ohren, den wachen Augen, den niedlichen Ringelschwänzen – ja, die hatten sie damals tatsächlich noch! Wie gern habe ich die kleinen Ferkel auf den Arm genommen und bin mit ihnen durch den Stall gestapft. Da war ich zu klein, um zu verstehen, was mit ihnen geschehen würde. Ich habe es nicht hinterfragt, aber es war auch niemand da, der …

Lasagne – lecker, lecker!

Wir haben am Wochenende gekocht. Wir – das sind in diesem Falle: 5 Menschen, 3 Hunde und 4 Katzen. 😉 Na ja, die Katzen hatten kein so großes Interesse an unserer veganen Lasagne, die Hunde schon eher. Bella jedenfalls lag die ganze Zeit mitten in der Küche, so dass wir über sie hinüberklettern mussten. Allerdings, das muss man auch sagen: Hier liegt sie nunmal am liebsten – vorm kuschelig-warmen Kamin in der Küche.

Wir sind auch Berliner

Wir betreten gewissermaßen „heiligen Boden“. Wer im royals & rice an Münsters Frauenstraße einkehrt, der erinnert sich – falls er zu den älteren Semestern gehört – an eine Zeit, als hier Punk und New Wave fröhliche Urständ feierten. Das Restaurant befindet sich nämlich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Odeon, Münsters bestem Musikclub der Achtziger Jahre. Dead Kennedys, Einstürzende Neubauten, Die Toten Hosen – alle haben sie im Odeon gespielt. Heute ist es hier deutlich ruhiger. Die Theke befindet sich zwar noch an der Stelle, wo sie schon 1982 war, ansonsten aber erinnert nichts mehr an die wilden Odeon-Zeiten. Veganes Angebot Stattdessen gibt es hier jetzt vietnamesisches Essen mit einem großen veganen Angebot. Übrigens als Gegenentwurf zur durchschnittlichen Asia-Gastronomie. Das royals & rice empfängt seine Gäste ohne rosa Lampions und goldene Drachen. In dem urbanen vietnamesischen Restaurant reihen sich die von Hand gegossenen Tische aus Beton an solche aus grau gebeizten Holzplanken. So hat das Auge schon ein Weilchen vor dem Magen Grund zur Freude.

Kong ohne King

Koreanische Küche in Münster – die gab es bis vor einem Jahr nicht. Dann jedoch eröffneten die Macher vom fok (Fleisch oder Kartoffel) am Hansaring 37 das Restaurant Kong. Und zwar gleich nebenan. Endlich koreanische Küche in Münster! Das bedeutet: Gerichte mit viel Gemüse, mit scharfen Gewürzen, mit vielen Vitaminen und Nährstoffen. Und Gerichte, die dabei extrem lecker schmecken. Ein Himmelreich für Vegetarier und Veganer, denn ganz so viele Restaurants haben wir in Münster nach wie vor nicht, in denen wir eine große Auswahl haben. Das Kong kann ich euch deshalb wirklich wärmstens empfehlen!

Veganer Genuss beim Stadtbäcker

Darauf hat mich Gerald, ein guter Bekannter vom Veggie-Treff, aufmerksam gemacht: Die Stadtbäckerei wirbt seit kurzem mit ihrem veganen Angebot. So ein Schild hilft natürlich ungemein. Da können sich viele andere Bäcker gerne eine Scheibe abschneiden. 😉 Auf der Website der Stadtbäckerei heißt es: „Immer mehr Menschen verzichten aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte und setzen auf pflanzliche Lebensmittel. Wir möchten, dass auch Veganer unsere schmackhaften Backwaren genießen können und haben dementsprechend viele unserer Hausrezepte angepasst.“

Kochbuch zum Aufstellen

150.000 Menüs verspricht die Veggie-Box. Wahnsinn – das ist mehr als man in einem Leben kochen kann. Ganz so ist es bei genauerer Betrachtung dann aber doch nicht. Die Veggie-Box beinhaltet 250 Rezepte, die man auf 150.000 unterschiedliche Weisen kombinieren kann. Pure Mathematik also. Das soll aber die Leistung des Buches nicht mindern – die Veggie-Box ist schon nice to have.